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Religion

Experten für Blitz und Donner

Die Vasenmalerei auf diesem Kelchkrater (um 300 v. Chr.) aus Vulci zeigt den etruskischen Todesdämon Charun. (BPK / Antikensammlung, SMB / Johannes Laurentius)

B

lickten die Etrusker zum Himmel, sahen sie nicht nur das Blau des Firmaments, Sonne oder Wolken, sondern die Gefilde der Götter. Beobachteten sie Blitz und Donner, manifestierten sich darin keine Naturphänomene, sondern göttliche Willenserklärungen. Schauten sie zur Erde, schien der Abgrund des Totenreichs nicht fern. Denn ihre Mentalität und ihr Weltbild durchwirkten zwei Grundanschauungen: Götter- und Jenseitsglaube.

Die Etrusker waren überzeugt, dass die Verstorbenen im Jenseits weiterlebten. Nach ihrem Eingang ins Totenreich feierten diese im Kreis ihrer Vorfahren ein immerwährendes Freudenfest. Symbolischer Ausdruck dieser positiven Jenseitsvorstellung sind die häufig in den Wandmalereien etruskischer Gräber erscheinenden Bankettdarstellungen, welche festlich tafelnde Männer und Frauen zeigen. Zuvor jedoch mussten die Toten Mühsal und Gefahren einer Reise durch die Unterwelt bestehen. ...

Den voll­stän­di­gen Ar­ti­kel le­sen Sie in DA­MALS 01/2018.

Dr. Susanne Erbelding

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