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Einblicke in den Alltag

Gräber als Spiegel der Gesellschaft

Hölzerner Kopf der Verstorbenen Ati Velaruna (ursprünglich mit Goldfolie belegt). Grabfund aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. (MIBACT. SABAP per la città metropolitana di Milano)

D

ie Etrusker galten den antiken Autoren oftmals als verweichlicht und wohlgenährt – „pinguis Tyrrhenus“ („fetter Tyrrhener“), heißt es bei Vergil –, die Frauen als zwar schön, aber zügellos und trinkfest. Einige Sitten und Gebräuche der Etrusker erschienen den Griechen und Römern fremdartig und wurden zum Klischee. Die wenigen Quellen, die mit einer großen zeitlichen Distanz berichten, bieten uns nur den griechisch-römischen Blickwinkel und können die komplexen etruskischen Gesellschaftsstrukturen nur schwer erfassen.

Unerlässlich ist daher die Beschäftigung mit den archäologischen Hinterlassenschaften Etruriens. Doch auch diese können nicht alle Fragen beantworten. Der Großteil der Funde entstammt den eindrucksvollen Begräbnisstätten. Beigaben und Grabarchitektur geben Hinweise auf die soziale Stellung der Verstorbenen. Gräber ärmerer Bevölkerungsschichten lassen sich jedoch kaum fassen. ...

Den voll­stän­di­gen Ar­ti­kel le­sen Sie in DA­MALS 01/2018.

Romy Heyner

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