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Richard und das angevinische Reich

Graf, Herzog, König

Philipp II. (rechts) und sein mächtiger Vasall Richard I.: Der englische König, der in Frankreich umfangreichen Besitz hatte, huldigt dafür dem französischen Monarchen (Miniatur, 1487). (Bridgeman / British Library Board, London)

N

un werde eine glückliche Zeit anbrechen, so dichtete im Spätsommer 1189 ein anonymer Autor. Das Gedicht entstand anlässlich des Todes König Heinrichs II. von England, thematisierte aber vor allem seinen Sohn und Nachfolger Richard. Mit diesem, so der Dichter weiter, sei dem Land ein neuer Herrscher, reif im Herzen, aber jung an Jahren, versprochen, er sei die Blüte des Rittertums: Richard von Poitou, der zukünftige König Englands („Richardus Pictavie, Rex futurus Anglie“).

Was als Trauergedicht für den Vater begann, schlug schnell in eine Lobeshymne auf den Sohn und neuen König um. Als Richard, Graf von Poitou und Herzog von Aquitanien, am 13. September 1189 zum König von England gekrönt wurde, hatte er sich bereits einen Ruf als herausragender Ritter erworben – und seine politischen und militärischen Talente nicht zuletzt für eine Rebellion gegen den Vater genutzt. Mit dessen Tod konnte Richard nun ein gewaltiges Erbe antreten, ein Reich, das von Schottland im Norden bis zu den Pyrenäen im Süden reichte. ...

Den voll­stän­di­gen Ar­ti­kel le­sen Sie in DA­MALS 9/2017.

Dr. Christoph Mauntel

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