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Pro und contra: Gehörte Rommel zum Widerstand?

„Informiert, aber bis zuletzt loyal“

Hans Speidel, Generalstabschef Rommels und nach dem Krieg führender Offizier der Bundeswehr, verbreitete die Darstellung, Rommel sei Teil des Widerstands gewesen. (AKG)

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xel von dem Bussche (1919 –1993) war einer von denen, die Hitler töten wollten. Der Offizier hatte sich der Bitte des späteren Attentäters Claus von Stauffenberg nicht verschlossen, sein Leben zu geben, um Hitler zu töten. Der Plan: Er wollte sich bei einer für Ende Dezember 1943 geplanten Vorführung neuer Uniformen mit einer scharf gemachten Handgranate an Hitler festkrallen. Dazu kam es nicht. Es gebe, so sagte Bussche später, drei hoffnungslos überladene Boote der Weltgeschichte: die Arche Noah, die „Mayflower“ und den deutschen Widerstand.

Bezogen auf den Widerstand, konnte er Erwin Rommel nicht gemeint haben, denn dieser hatte wegen seines von Hitlers Schergen erpressten Selbstmords keine Möglichkeit mehr, sich als Regimegegner zu erklären. Allerdings waren später manche seiner Mitarbeiter, vor allem Hans Speidel, überzeugt, dass Rommel in den Kreis der Widerständigen einbezogen werden müsse. Sie prägten unser Bild von Rommel, nicht uneigennützig, denn es ging ihnen in der Frühphase der Bundeswehr auch darum, mit Rommel die Wehrmacht von Verstrickungen in Verbrechen zu befreien. ...

Den voll­stän­di­gen Ar­ti­kel le­sen Sie in DA­MALS 12/2017.

Prof. Dr. Peter Steinbach

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