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DAMALS 08/2014

Die DDR - Der andere Staat

Nach dem Zweiten Weltkrieg wollte Stalin seinen Einfluss auf den sowjetisch besetzten Teil Deutschlands langfristig sichern. Walter Ulbricht, von Moskau zusammen mit anderen Kommunisten dorthin entsandt, gab das Ziel für einen Neustart vor: „Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand behalten.“ Das anfängliche Mehrparteiensystem mutierte bald zur Diktatur der Staatspartei SED. Während die Politik den Umbau von Gesellschaft und Wirtschaft hin zum Sozialismus vorantrieb, hatten die Bürger mit dem Mangel an Nahrungsmitteln, Wohnraum und Konsumgütern zu kämpfen.

Beiträge zum Thema:

Der Weg zur Gründung der DDR

Staat von Stalins Gnaden

Die sowjetische Besatzungsmacht entsandte 1945 Moskau-treue deutsche Kommunisten in den Bereich der späteren DDR. Sie sollten dabei helfen, den Einfluss der Sowjetunion in einem wie auch immer gestalteten deutschen Staat zu sichern. Die Gründung der DDR, die 1949 erfolgte, war nur eine von mehreren Möglichkeiten. weiterlesen

Walter Ulbricht

Opportunist und gewiefter Taktiker

Sonderlich beliebt war Walter Ulbricht selbst unter Genossen nicht. Aber der Kopf der „Gruppe Ulbricht“ erwies sich als zäher Machtpolitiker – auch über die Gründungsjahre der DDR hinaus. weiterlesen

Sozialistische Erziehung

Der neue Mensch

Erklärtes Erziehungsziel im DDR-Sozialismus war der „neue Mensch“, später meist „allseitig gebildete sozialistische Persönlichkeit“ genannt. Dieser utopische Anspruch entfaltete eine verheerende Wirkung. weiterlesen

Wirtschaftspolitik der SBZ/DDR 1945 bis 1961

Ideologie prägt Ökonomie

„Das Sein bestimmt das Bewusstsein“: Getreu dieser Maxime von Karl Marx setzten die kommunistischen Machthaber in der Sowjetischen Besatzungszone und seit 1949 in der DDR die Planwirtschaft durch. Die Frage der Veränderung der Gesellschaft stand dabei im Vordergrund. weiterlesen

Alltag in Zeiten des Wiederaufbaus

Mangel als Wegbegleiter

In der Sowjetischen Besatzungszone und seit 1949 in der DDR litt die Bevölkerung noch viele Jahre nach Kriegsende unter Versorgungsproblemen. Die rasante Umgestaltung der Gesellschaft im Zeichen des Sozialismus stand im Widerspruch zum alltäglichen Kampf um ein befriedigendes Lebensmittelangebot, Wohnraum und Konsumgüter. weiterlesen

Aufbegehren und Unterdrückung

Die Mauer: Höhepunkt des Terrors

Der Aufstand des 17. Juni 1953 wurde für die SED-Führung zum Trauma. Ein umfassendes System der Überwachung und Unterdrückung sollte eine mögliche Wiederholung verhindern. Endpunkt dieser Strategie war 1961 der Mauerbau.
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Interview

„Demokratie fällt nicht vom Himmel“

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur soll seit 1998 dafür sorgen, dass intensiv über das Erbe der DDR diskutiert wird. Erklärtes Ziel ist es, jeglicher Verklärung des „Arbeiter-und-Bauern-Staates“ entgegenzuwirken. Mit der Geschäftsführerin der Stiftung, Dr. Anna Kaminsky, sprach DAMALS-Chefredakteur Stefan Bergmann. weiterlesen

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