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DAMALS 03/2017

Kinder im Zweiten Weltkrieg

Als furchtbare Zäsur erlitten Millionen von Kindern und Jugendlichen den Zweiten Weltkrieg. Wenn sie denn nicht selbst ge‧tötet wurden, vernichtete dieser Krieg oft alles, was die Sicherheit eines jungen Lebens ausmacht: Familie und Freunde, Haus und Heimat. Das Titelthema nimmt mehrere Blickwinkel ein: den der Jugend in Deutschland, vom nationalsozialistischen Regime auf gnadenlosen Kampf eingeschworen; die Perspektive jüdischer Kinder, die mörderischer Verfolgung ausgesetzt waren; und die Sicht Jugendlicher aus den besetzten Gebieten im Osten, die als Zwangsarbeiter aus‧gebeutet wurden.

Bild auf der Startseite: Walter Genewein, Leiter der Finanzverwaltung des Ghettos Łódź, fertigte Hunderte von Farbdias an, auf denen Szenen aus dem Ghetto zu sehen sind. Dieses undatierte Bild ist als „Schulspeisung“ betitelt. (Ullstein Bild / LEONE)

Beiträge zum Thema:

Jugend unterm Hakenkreuz

Auf Gehorsam gedrillt

Im Kalkül der NS-Führung fiel der Jugend eine besondere Rolle zu: Die heranwachsende Generation sollte sich bedingungslos den Vorgaben des Regimes unterwerfen. Dafür musste sie von klein auf weltanschaulich geprägt werden. weiterlesen

Kriegsalltag – Das Beispiel Düsseldorf

Zwischen Abenteuer und Todesangst

Am Beispiel Düsseldorfs lässt sich zeigen, wie Kinder die Kriegsjahre in deutschen Städten erlebten. Vielen rettete die Evakuierung aufs Land das Leben. Zum Kriegsende wurden dann selbst Teenager zu den Waffen gerufen. weiterlesen

Ausgrenzung und Ermordung jüdischer Kinder

„Das schwächste Glied in der Baracke“

Die Ausgrenzung und Ermordung als „jüdisch“ definierter Kinder offenbart die Skrupellosigkeit der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik. Wie die Betroffenen die Situation erlebten, schildert dieser Beitrag. Er stützt sich unter anderem auf Interviews, welche die Autorin in den Jahren von 2008 bis 2013 mit Überlebenden führte. weiterlesen

Jugendliche Zwangsarbeiter aus den besetzten Gebieten

Verschleppt und ausgebeutet

Während des Zweiten Weltkriegs wurden aus den besetzten Gebieten im Osten Hunderttausende Kinder als Zwangsarbeiter nach Deutschland verschleppt. Zusammen mit den erwachsenen Verschleppten bildeten sie das Rückgrat der deutschen Kriegswirtschaft. weiterlesen

Die ostpreußischen "Wolfskinder"

Allein mit dem Hunger

Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs begann für etwa 200 000 Frauen, Kinder und alte Menschen im nördlichen Ostpreußen, dem heutigen Kaliningrader Gebiet, ein gnadenloser Kampf ums Überleben. Mehr als die Hälfte von ihnen starb an Hunger und Seuchen. Die anderen, sehr oft Kinder, waren ganz auf sich allein gestellt. weiterlesen

Interview

„Kein Boden unter den Füßen“

Auch über 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lasten die oft schrecklichen Erlebnisse noch auf vielen Familien: Die Traumatisierung zahlreicher Kriegskinder ist an die Enkel weitergegeben worden. Warum das so ist und wie sich die Ängste auswirken, darüber sprach DAMALS-Chefredakteur Stefan Bergmann mit der Kölner Autorin Sabine Bode. Sie hat das Phänomen in mehreren Büchern beschrieben. weiterlesen

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