Napoleons katastrophale Niederlage 1812 im RusslandFeldzug ermutigte die anderen europäischen Mächte, gegen die französische Vorherrschaft aufzubegehren. Es war ein zähes diplomatisches Ringen. Der zaudernde preußische König schloss sich erst unter öffentlichem Druck der Koalition an. weiterlesen
Einzelne Kommandeure spielten in der Völkerschlacht bei Leipzig eine herausragende oder eine unrühmliche Rolle. Andere hatten eine besonders schwierige Aufgabe zu lösen. Oder ihnen widerfuhr ein besonders dramatisches Schicksal. Der Artikel enthält folgende Porträts: Gebhard Leberecht von Blücher, Karl Philipp Fürst zu Schwarzenberg, Joachim Murat, Kronprinz Karl Johann, Jozef Antoni Fürst Poniatowski. weiterlesen
Die Militärs der antinapoleonischen Koalition hatten die Strategie des überragenden französischen Feldherrn sorgfältig studiert und daraus gelernt. Das belegt die Völkerschlacht bei Leipzig. Vor allem hatten die Koalitionsmächte ihre Armeen nach französischem Vorbild modernisiert. weiterlesen
Als die Waffen schwiegen, war die Region Leipzig verwüstet. Gefallene Soldaten und verendete Pferde bedeckten Felder und Fluren. Im Wettlauf gegen drohende Seuchen musste die Bevölkerung der 30 000-Einwohner-Stadt die Leichen und Kadaver begraben. Und es galt, Tausende Verwundete zu versorgen. weiterlesen
Nach der Niederlage in der Völkerschlacht war Napoleons Dominanz in Deutschland beendet. Die siegreiche Allianz brauchte aber noch fast zwei Jahre, um den einstigen Herrscher über Europa Stück für Stück von der Macht zu verdrängen. weiterlesen
Der Weg zum Völkerschlachtdenkmal war lang und strittig: Erst 100 Jahre nach der großen Schlacht wurde es am 18. Oktober 1913 eingeweiht. Verschiedene politische Systeme haben seither versucht, den aus heutiger Sicht nur noch schwer zu deutenden, 91 Meter hohen Koloss zu integrieren. weiterlesen