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DAMALS 04/2017

Der Aufstieg des Islam

Als der arabische Kaufmann Mohammed Anfang des 7. Jahrhunderts begann, über seine religiösen Offenbarungen zu predigen, hätte er wohl selbst nicht geglaubt, was er damit auslösen würde: Er gab damit den Impuls zur Entstehung einer neuen Weltreligion und wurde zugleich zum Begründer eines Reichs. Dieses breitete sich nach seinem Tod mit unglaublicher Geschwindigkeit weiter aus. Die Botschaft von einem auf den einen Gott und das Paradies ausgerichteten Leben einte die Stämme der arabischen Halbinsel: Sie entwickelten die Kraft, unter dem Banner des Islam neue Herrschaften zu bilden. Die Schwäche der sie umgebenden Großreiche erleichterte diese Expansion.

Bild auf der Startseite: Der Prophet, begleitet von Gefolgs‧leuten und Engeln, 624 auf dem Weg zum Treffen mit einem der jüdischen Stämme, die in Medina lebten. (AKG / Pictures from History)

Beiträge zum Thema:

Arabien um 600

Die Welt der Stämme

Die vorislamische Gesellschaft auf der arabischen Halbinsel war von Stammesverbänden geprägt – gemeinsame Werte wie Tapferkeit im Krieg, Solidarität innerhalb der Gruppe und Großzügigkeit gegenüber Schwachen verbanden die Menschen miteinander. weiterlesen

Das Leben Mohammeds

Von Gott auserwählt

Mohammed war Händler in Mekka – und ein anerkannter Streitschlichter, bevor er um 610 eine erste Offenbarung hatte. Nach anfänglichem Zögern nahm er den so wahrgenommenen Auftrag Gottes an, die arabischen Stämme zu neuer Religiosität zu führen. weiterlesen

Glossar

Islam in Stichwörtern

In Diskussionen über „den Islam“ tauchen bestimmte Schlüsselbegriffe immer wieder auf, deren genaue Bedeutung aber oft nicht klar ist. Marco Schöller, Professor für Islamische Geschichte an der Universität Münster, erklärt hier einige davon aus dem Zusammenhang ihrer Entstehung heraus. weiterlesen

Frühmuslimische Expansion

Mit Schwert und Diplomatie

Innerhalb von 120 Jahren eroberten die von den Nachfolgern Mohammeds geführten Stämme ein riesiges Reich. Sie bedienten sich der Diplomatie, aber vor allem kriegerischer Mittel. Dabei ging es in erster Linie um die Ausdehnung der Herrschaft und nicht darum, die Unterworfenen zu islamisieren. weiterlesen

Das Beispiel Irak

Der Fall der Kornkammer

Mitte des 7. Jahrhunderts eroberten die Araber das fruchtbare Mesopotamien. Das über den Irak herrschende Sassanidenreich hatte den hochmotivierten Kämpfern wenig entgegenzusetzen. Die neuen Herren zwangen niemanden zur Konversion – Loyalität reichte ihnen. weiterlesen

Folgen der Justinianischen Pest

Zu schwach zur Gegenwehr

Während der Regierungszeit von Kaiser Justinian (527 – 565) wurde das Römische Reich in mehreren Wellen von der Pest heimgesucht. Die daraus folgende Schwächung der Gesellschaft gilt als einer der Gründe dafür, dass die vordringenden Araber auf relativ geringe Gegenwehr stießen. weiterlesen

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