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DAMALS 05/2014

Welfen auf Englands Thron

Eigentlich sollte Sophie von Hannover den englischen Thron besteigen, lange Jahre hatte sie auf dieses Ziel hingearbeitet. Doch die Kurfürstin starb im Juni 1714, zwei Monate bevor die Krone durch den Tod Königin Annas vakant wurde. So wurde Sophies Sohn Georg Ludwig zum britischen König ausgerufen. Dass Georg I. (rechts) – wie auch seine vier Nachfolger – in Personalunion über Großbritannien und Hannover regierte, führte von Beginn an zu Interessenkonflikten. Künstler und Wissenschaftler profitierten dagegen vom engen Austausch zwischen London und Hannover. Die 60-jährige Regierungszeit Georgs III. bildete den Höhepunkt des „Georgianischen Zeitalters“.

Beiträge zum Thema:

Der lange Weg zum Thron

Großbritannien sucht einen König

Den Sprung auf den englischen Thron 1714 verdankte der Hannoveraner Georg Ludwig einem pragmatisch agierenden britischen Parlament. Nach einem turbulenten Jahrhundert mit Bürgerkrieg und Revolution lautete die Devise: Hauptsache, es sitzt ein Protestant auf dem Thron. weiterlesen

Sophie von Hannover

Mutter des Erfolgs

Standesstolz, klug und pragmatisch war sie – Sophie von Hannover, die Stammmutter der Welfen auf dem englischen Thron. In ihren Memoiren schreibt sie selbstbewusst: „Es gab keine von höherer Geburt zu wählen als mich“. Doch Anspruch und Wirklichkeit klafften weit auseinander. weiterlesen

DAMALS-Kooperation

Fünf Ausstellungen in Hannover und Celle

Anlässlich des 300. Jubiläums der Personalunion zwischen dem Kurfürstentum Hannover und Großbritannien widmet sich die Niedersächsische Landesausstellung „Als die Royals aus Hannover kamen – Hannovers Herrscher auf Englands Thron 1714  –1837“ vom 17. Mai bis zum 5. Oktober 2014 an gleich fünf Standorten dieser Epoche. weiterlesen

König Georg III.

Brillanter Kopf im Sturm der Geschichte

Georg III. war der erste Hannoveraner König, der von Geburt an in England gelebt hatte. Seine Regierungszeit verlief turbulent: Großbritannien verlor seine amerikanischen Kolonien und musste gegen Napoleon kämpfen. weiterlesen

Hannover in der Zeit der Personalunion

Der abwesende Monarch

Georg I. und Georg II. kamen noch regelmäßig zu Besuch, doch seit Georg III. musste man in Hannover auf die Präsenz des Königs und Landesfürsten verzichten: Die Administration stellte das vor erhebliche Probleme. weiterlesen

Geistiger Austausch

Kulturbrücke über den Kanal

Die enge Verbindung zwischen Hannover und Großbritannien führte zu einem intellektuellen Austausch, der kulturelles Leben und Wissensproduktion auf beiden Seiten stärker prägte, als man es lange hat wahrnehmen wollen. weiterlesen

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