DAMALS 10/2010
Die Staufer. Aufstieg und Fall einer Dynastie
Keine andere mittelalterliche Herrscherdynastie ruft bis heute eine vergleichbare Faszination hervor wie die Staufer. Dazu beigetragen haben ihr atemberaubender Aufstieg aus eher bescheidenen Anfängen und markante Herrscherpersönlichkeiten wie Kaiser Friedrich I. Barbarossa, Heinrich VI. und vor allem Friedrich II., den schon die Zeitgenossen das „Staunen der Welt“ nannten. Als Kaiser des Heiligen Römischen Reichs und König von Sizilien verband er Elemente beider Kulturen. Auch der beispiellose Untergang des Geschlechts mit der Hinrichtung des „letzten Staufers“ Konradin am 29. Oktober 1268 in Neapel als tragischem Höhepunkt trug dazu bei, den Mythos lebendig zu erhalten. Das Schwerpunktheft begleitet die Ausstellung „Die Staufer und Italien“ in den Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen.
Bild: Kaiser Friedrich I. Barbarossa mit seinen Söhnen, dem späteren Kaiser Heinrich VI. und Herzog Friedrich V. von Schwaben (Weingartner Welfenchronik, um 1180). (Foto: Hochschul- und Landesbibliothek Fulda, Handschrift D11, fol. 14r)
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Entgegen den Erwartungen in Paris und Bonn lehnten die Saarländer am 23. Oktober 1955 die von den beiden Regierungen vorgeschlagene „Europäisierung“ ihres kleinen Landes, verbunden mit einer engen wirtschaftlichen Anlehnung an Frankreich, ab.
Die nächste DAMALS-Ausgabe erscheint am 16.09.2010