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Palästina nach dem Ersten Weltkrieg

Spielwiese der Kolonialmächte

A

ls Teil des Osmanischen Reichs war auch Palästina in die grundlegende Konfrontation des Ersten Weltkriegs zwischen der Entente (Großbritannien, Frankreich, Russland) und den Mittelmächten (Deutschland, Österreich-Ungarn, Osmanisches Reich) verwickelt. Deshalb dachte der osmanische Sultan durchaus auch an seine überwiegend muslimischen palästinensischen Untertanen, als er in seiner Eigenschaft als Kalif im November 1914 zum „Heiligen Krieg“ (Dschihad) gegen die „ungläubigen Feinde“, das heißt die Entente, aufrief.

Prompt sah sich London nun nach einer arabischen muslimischen Persönlichkeit um, die renommiert genug war, um dem osmanischen Aufruf zum Dschihad die Wirkung zu nehmen. Dafür bot sich praktisch nur Scharif Hussein von Mekka aus der Prophetenfamilie der Bani Haschem (Haschemiten) an. Bereitwillig ging er auf den britischen Vorschlag ein, das Kalifat aus osmanischen wieder in „arabische Hände“ zu legen. So könnte er nicht nur arabischer Kalif, sondern auch Führer eines zukünftigen arabischen Einheitsstaates werden. ...

Den voll­stän­di­gen Ar­ti­kel le­sen Sie in DA­MALS 11/2017.

Prof. Dr. Henner Fürtig

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DAMALS  01 / 2018

DAMALS Ausgabe 01/2018

Die Etrusker. Italiens erste Großmacht

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