Sie befinden sich hier: Heftarchiv > Überblick

DAMALS 03/2017

Kinder im Zweiten Weltkrieg

Als furchtbare Zäsur erlitten Millionen von Kindern und Jugendlichen den Zweiten Weltkrieg. Wenn sie denn nicht selbst ge‧tötet wurden, vernichtete dieser Krieg oft alles, was die Sicherheit eines jungen Lebens ausmacht: Familie und Freunde, Haus und Heimat. Das Titelthema nimmt mehrere Blickwinkel ein: den der Jugend in Deutschland, vom nationalsozialistischen Regime auf gnadenlosen Kampf eingeschworen; die Perspektive jüdischer Kinder, die mörderischer Verfolgung ausgesetzt waren; und die Sicht Jugendlicher aus den besetzten Gebieten im Osten, die als Zwangsarbeiter aus‧gebeutet wurden.

Bild auf der Startseite: Walter Genewein, Leiter der Finanzverwaltung des Ghettos Łódź, fertigte Hunderte von Farbdias an, auf denen Szenen aus dem Ghetto zu sehen sind. Dieses undatierte Bild ist als „Schulspeisung“ betitelt. (Ullstein Bild / LEONE)

Beiträge zum Thema:

Das Ende des Algerien-Kriegs

Letzte Ausfahrt Vernunft

Nach mehr als sieben Jahren Krieg schlossen Frankreich und die Nationale Befreiungsfront (FLN), die für die Unabhängigkeit Algeriens kämpfte, im März 1962 einen Waffenstillstand. Dem Konflikt, der sich schon 1945 mit ersten Gewaltakten angekündigt hatte, waren bis dahin Zehntausende von Menschen zum Opfer gefallen. weiterlesen

Jugend unterm Hakenkreuz

Auf Gehorsam gedrillt

Im Kalkül der NS-Führung fiel der Jugend eine besondere Rolle zu: Die heranwachsende Generation sollte sich bedingungslos den Vorgaben des Regimes unterwerfen. Dafür musste sie von klein auf weltanschaulich geprägt werden. weiterlesen

Kriegsalltag – Das Beispiel Düsseldorf

Zwischen Abenteuer und Todesangst

Am Beispiel Düsseldorfs lässt sich zeigen, wie Kinder die Kriegsjahre in deutschen Städten erlebten. Vielen rettete die Evakuierung aufs Land das Leben. Zum Kriegsende wurden dann selbst Teenager zu den Waffen gerufen. weiterlesen

Ausgrenzung und Ermordung jüdischer Kinder

„Das schwächste Glied in der Baracke“

Die Ausgrenzung und Ermordung als „jüdisch“ definierter Kinder offenbart die Skrupellosigkeit der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik. Wie die Betroffenen die Situation erlebten, schildert dieser Beitrag. Er stützt sich unter anderem auf Interviews, welche die Autorin in den Jahren von 2008 bis 2013 mit Überlebenden führte. weiterlesen

Jugendliche Zwangsarbeiter aus den besetzten Gebieten

Verschleppt und ausgebeutet

Während des Zweiten Weltkriegs wurden aus den besetzten Gebieten im Osten Hunderttausende Kinder als Zwangsarbeiter nach Deutschland verschleppt. Zusammen mit den erwachsenen Verschleppten bildeten sie das Rückgrat der deutschen Kriegswirtschaft. weiterlesen

Die ostpreußischen "Wolfskinder"

Allein mit dem Hunger

Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs begann für etwa 200 000 Frauen, Kinder und alte Menschen im nördlichen Ostpreußen, dem heutigen Kaliningrader Gebiet, ein gnadenloser Kampf ums Überleben. Mehr als die Hälfte von ihnen starb an Hunger und Seuchen. Die anderen, sehr oft Kinder, waren ganz auf sich allein gestellt. weiterlesen

Interview

„Kein Boden unter den Füßen“

Auch über 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lasten die oft schrecklichen Erlebnisse noch auf vielen Familien: Die Traumatisierung zahlreicher Kriegskinder ist an die Enkel weitergegeben worden. Warum das so ist und wie sich die Ängste auswirken, darüber sprach DAMALS-Chefredakteur Stefan Bergmann mit der Kölner Autorin Sabine Bode. Sie hat das Phänomen in mehreren Büchern beschrieben. weiterlesen

Forschung

Wie klang die Französische Revolution?

Die dramatischen Ereignisse der frühen Revolution waren oft von einer eindrucksvollen Geräuschkulisse begleitet, wie neue Forschungen zeigen. weiterlesen

Titelthema Extra

Härte und Gehorsam

Der beliebteste Erziehungsratgeber der NS-Zeit propagierte ein distanziertes Mutter-Kind-Verhältnis. weiterlesen

Der Humanist Konrad Peutinger

Des Kaisers Gelehrter

Weit über die Grenzen seiner Vaterstadt Augsburg hinaus wurde sein Rat geschätzt: Gelehrsamkeit, Kunstverstand und diplomatisches Geschick bescherten dem Humanisten Konrad Peutinger (1465 –1547) die besondere Gunst Kaiser Maximilians I. weiterlesen

Wilhelm der Eroberer und das "Domesday Book"

Ein Buch schafft Tatsachen

1085, 19 Jahre nach der Schlacht von Hastings, gab der Normanne Wilhelm der Eroberer eine Inventur Englands in Auftrag. Das so entstandene „Domesday Book“ sollte die neuen Besitzverhältnisse im Land legalisieren. weiterlesen

Museum: Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst

Ein Ort von welthistorischer Bedeutung

Das deutsch-russische Museum präsentiert den Originalschauplatz der deutschen Kapitulation 1945 und eine eindrucksvolle Ausstellung zum Zweiten Weltkrieg. weiterlesen

Justin der Märtyrer und das frühe Christentum

Die Emanzipation der Christen

Der im Jahr 165 in Rom hingerichtete Justin zählt zu den wichtigsten christlichen Denkern des 2. Jahrhunderts. Sein Werk bezeugt die frühe Auseinandersetzung der Christen mit dem römischen Staat und das Ringen um eine vom Judentum abgegrenzte eigene Identität. weiterlesen

Faszinierende Figuren: Hansjörg Albrecht über Walter Braunfels

„Musik, die schreit“

Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Wissenschaft sprechen über historische Gestalten, die sie beeindruckt haben. In dieser Ausgabe: der Dirigent Hansjörg Albrecht über den von den Nazis verfemten Komponisten Walter Braunfels. weiterlesen

DAMALS  10 / 2017

DAMALS Ausgabe 10/2017

Oktober 1917. Europa und die Russische Revolution.

zum Titelthema

DAMALS Archivsuche für Browser

Suchmaschine hinzufügen Fügen Sie die DAMALS Archivsuche zu Ihren Browsersuchmaschinen hinzu (Firefox und Internet Explorer ab Version 7).

Suchmaschine hinzufügen

RSS Feed

RSS Feed abonnieren Immer die aktuellesten News und Termine in Ihrem Browser oder RSS Reader. Abonnieren Sie jetzt den kostenlosen DAMALS RSS Feed.

RSS Feed abonnieren