Niemand kann genau sagen, wann die Freimaurerei entstanden ist. Es gibt weder einen Gründer noch ein Gründungsjahr. Anlass zu Spekulationen gab immer wieder, dass die Freimaurer in der frühen Neuzeit eine Symbolik aufgriffen, die ihre Wurzeln auch in der mittelalterlichen Philosophie hatte. Das bedeutet allerdings nicht, dass ein Suger von Saint-Denis der erste Freimaurer war. weiterlesen
Die freimaurerischen Rituale sind ein hochgelehrtes symbolisches Spiel. Dabei gibt es kein Symbol oder Ritual ohne beziehungsreichen Hintergrund. weiterlesen
Der „Durchschnittsfreimaurer“ war keineswegs ein gekrönter Monarch wie Friedrich der Große oder ein „Dichterfürst“ wie Johann Wolfgang von Goethe. Die Freimaurerei war und ist vor allem ein Phänomen der Mittelschicht. weiterlesen
Die Freimaurerei war auch im deutschsprachigen Raum nie ein monolithischer Block. Geeint wird der Bund durch die brüderliche Gemeinschaft und die Verschwiegenheit nach außen. Hinzu kommt ein verpflichtendes Wertesystem, zu dem Humanität, Brüderlichkeit, Freiheit, Friedensliebe und Toleranz gehören. weiterlesen
Die Freimaurer von heute teilen ein Problem der ganzen Gesellschaft: Ihre Logen sind zum Teil überaltert, und die Bereitschaft, sich lebenslang zu binden, hat in der jüngeren Generation deutlich abgenommen. Doch es gibt auch gegenläufige Tendenzen. weiterlesen
Wer mehr über die Freimaurerei erfahren möchte, hat dazu in einer ganzen Reihe von Museen Gelegenheit. weiterlesen
Das Thema alternative Treibstoffe ist hochaktuell. Doch schon zwischen den Weltkriegen suchte man im Zeichen von nationaler Selbstversorgung nach Alternativen zum Benzin. Auch über mögliche Schäden für den Motor und eine mit dem Biosprit verbundene Nahrungsmittelknappheit wurde damals heftig gestritten. weiterlesen
Von wegen schwache Frauen in der frühen Neuzeit: Maria Kunigunde von Sachsen (1740–1826) war als Äbtissin des Damenstifts Essen eine reichsunmittelbare Fürstin, die keine andere weltliche Macht außer dem Kaiser über sich hatte. Doch Maria Kunigunde war nicht nur eine kluge Politikerin, sondern auch eine erfolgreiche Unternehmerin. weiterlesen
Vor 500 Jahren wurde der Kartograph Gerhard Mercator geboren. Sein „Atlas der Welt“ wurde von den Zeitgenossen als Sensation empfunden. Und er ist nicht nur ein kartographisches, sondern auch ein ästhetisches Meisterwerk. Im Münchner Faksimile Verlag ist die „Editio principissima“ jetzt als originaltreue Faksimile-Ausgabe erschienen. weiterlesen
Das Staatliche Textil- und Industriemuseum in Augsburg vermittelt Eindrücke des sich wandelnden Arbeitsalltags im Zeichen der Fabrikproduktion. In der Halle der ehemaligen Augsburger Kammgarnspinnerei rattern historische Webstühle neben modernen Hightechmaschinen. weiterlesen
Die Hochzeit von Cosimo de' Medici und Eleonora von Toledo wurde in ganz Europa aufmerksam registriert. Die schöne Frau förderte die Wissenschaft und die Künste in Florenz. Ihrem Mann war sie eine kluge Ratgeberin. Vor allem aber zeigt ihr Leben, welche beträchtlichen Handlungsspielräume Frauen im Italien des 16. Jahrhunderts hatten. weiterlesen