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DAMALS 05/2017

300 Jahre Maria Theresia

Die vor 300 Jahren geborene Maria Theresia übernahm 1740 unter schwierigen Umständen die Nachfolge ihres Vaters Karl VI., der keinen männlichen Erben hinterlassen hatte. Und obwohl ihr Preußen bald Schlesien entriss, stabilisierte Maria Theresia das vielgliedrige Reich der Habsburger, reformierte es und verband ihre Dynastie durch strategische Heiratspolitik mit den großen Häusern Europas.

Bild auf der Start­sei­te: Auf diesem Familienporträt (Ausschnitt) zeigen sich Maria Theresia und Ehemann Franz Stephan mit elfköpfiger Kinderschar. In der Mitte, zur Rechten der Herrscherin, der Thronfolger Joseph. (Sammlung Bundesmobilienverwaltung / Foto: Fritz Simak für SKB)

Beiträge zum Thema:

Prozess gegen Klaus Barbie

Lebenslang für den „Schlächter von Lyon“

Klaus Barbie hatte als Gestapo-Chef von Lyon seit 1942 ein brutales Regiment geführt. So zeichnete er für die Folterung und Ermordung von Résistance-Mitgliedern verantwortlich. Erst Jahrzehnte später musste Barbie für seine Taten geradestehen: Im Mai 1987 begann in Lyon der Prozess gegen ihn, das Urteil fiel am 4. Juli. weiterlesen

Der steinige Weg zur Macht

Lehrjahre einer Mythenschmiedin

Als Habsburgs Herrscher, Karl VI., 1740 starb, sollte ihm, wie lange geplant, seine Tochter Maria Theresia nachfolgen. Die 23-Jährige musste sich allerdings schon bald der Angriffe Preußens erwehren. Sie bewies Nervenstärke, und es gelang ihr, sich durch geschickte Inszenierung Handlungsspielräume zu erschließen. weiterlesen

Politik und Zeremoniell am Hof

Entscheiderin aus Berufung

Mit Regierungsantritt begann Maria Theresia, sich einen Stab aus neuen, jüngeren Fachleuten aufzubauen. Sei es in Fragen der Verwaltung, der Außenpolitik oder des Militärs – stets holte sie Rat ein, um dann selbstverständlich allein zu entscheiden. Am Hof wurde aber nicht nur gearbeitet – immer wieder sah das Zeremoniell auch Vergnügungen vor. weiterlesen

Die Rolle Franz Stephans von Lothringen

Der Kaiser als Mitregent

Franz Stephan von Lothringen (1708 –1765), seit 1745 Kaiser des Heiligen Römischen Reichs ohne eigene Hausmacht, war Mitregent seiner Frau Maria Theresia. Er profilierte sich als Wirtschafts- und Finanzfachmann und diente der Monarchin als Ratgeber – als Feldherr war er jedoch eine Fehlbesetzung. weiterlesen

Dynastische Politik

Kinder – Ressourcen der Macht

Als „Schwiegermutter Europas“ wird Maria Theresia oft bezeichnet. In der Tat stellte sie ihre Kinder gezielt in den Dienst des Hauses Habsburg, indem sie diese mit wichtigen europäischen Herrscherfamilien verband. weiterlesen

Modernisierung der Habsburgermonarchie

Unterschätzte Reformerin

In der 40-jährigen Regierungszeit Maria Theresias durchlief das Habsburgerreich eine bemerkenswerte Phase der Reformen. Im öffentlichen Bewusstsein ist diese Leistung jedoch kaum präsent – sie wird überdeckt durch die umfassenden Neuerungen, an denen sich ihr Sohn und Nachfolger Joseph II. versuchte. weiterlesen

Das Beispiel Ungarn

Im Stephansreich ist vieles anders

Ungarn spielte in der Regierungszeit Maria Theresias eine spezielle Rolle. Es war in weitaus geringerem Maß von den vereinheitlichenden Reformen der Monarchin betroffen als die böhmischen oder österreichischen Länder. weiterlesen

Forschung

Antike Hochwasservorsorge

Schwere Überschwemmungen sind aktuell wieder in aller Munde. Doch wie gingen eigentlich die Römer mit Hochwasser um? weiterlesen

Forschung

Goldene Locken

Ein Forschungsprojekt rekonstruierte die Farbigkeit vom Innenraum und von den Skulpturen im Regensburger Dom. weiterlesen

Persien und die Großmächte

Spielball der Europäer

Das Verhältnis des Irans zum Westen ist bis heute angespannt. Hintergrund der auf Eigenständigkeit bedachten Politik Teherans sind die Erfahrungen mit Europa seit Anfang des 19. Jahrhunderts. Damals erhoffte sich der Schah Unterstützung gegen Russland – und geriet in das Interessengeflecht der miteinander konkurrierenden Großmächte. weiterlesen

Boten und Gesandte im frühen Mittelalter

Stimme und Ohr ihres Herrn

Vor dem Aufkommen technischer Medien in unserem heutigen Sinn war Fernkommunikation zwingend an Mobilität gebunden. Wer im Mittelalter über eine gewisse Entfernung kommunizieren wollte, musste also entweder selbst über weite Strecken reisen oder andere für sich reisen lassen. Boten, die zu Fuß oder per Pferd unterwegs waren, fiel dabei eine zentrale Funktion zu. weiterlesen

Museum: Taberna Archaeologica Mainz

Voodoo unter der Shopping Mall

Die „Taberna Archaeologica“ in Mainz gibt Einblicke in die geheimnisvolle Welt antiker Rituale. Das den östlichen Gottheiten Isis und Magna Mater gewidmete Heiligtum aus dem 1. Jahrhundert wurde 1999 bei Bauarbeiten für ein Einkaufscenter entdeckt. weiterlesen

Carl Gustav Mannerheim

Der größte Finne aller Zeiten?

Der Lebensweg des Militärs und Politikers Carl Gustav Mannerheim war voller Wendungen. Zunächst Offizier des Zaren, schlug er die Revolution in Finnland nieder, schloss eine „Waffenbrüderschaft“ mit Hitler und avancierte später zum finnischen Nationalhelden. weiterlesen

Faszinierende Figuren: Gabriela Signori über Gertrud die Große

„Auf Augenhöhe mit dem Göttlichen“

Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Wissenschaft sprechen über historische Gestalten, die sie beeindruckt haben. In dieser Ausgabe: die Schweizer Historikerin Gabriela Signori über die Zisterzienserin Gertrud von Helfta. weiterlesen

DAMALS  12 / 2017

DAMALS Ausgabe 12/2017

Rommel. Debatte um den "Wüstenfuchs"

zum Titelthema

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