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DAMALS 11/2017

Juden in Palästina. Der Zionismus und die frühen Einwanderer.

Ende des 19. Jahrhunderts hatten viele Juden in Europa resigniert: Der wachsende Antisemitismus schien eine vollständige Integration in die jeweilige Mehrheitsgesellschaft unmöglich zu machen. Die Bewegung des Zionismus schlug als Ausweg die Gründung eines eigenen Staats vor, idealerweise in Palästina, der alten Heimat der Juden. Das Titelthema betrachtet die Phase zwischen um 1900 und der Machtübernahme Hitlers. In mehreren Schüben kamen Juden in Palästina an, gründeten Siedlungen und mit Tel Aviv eine erste Stadt. Schnell wurde klar: Konflikte mit der arabischen Bevölkerung würden nicht ausbleiben.

Bild auf der Start­sei­te: Treck mit jüdischen Siedlern in den 1920er Jahren. (AKG)

Beiträge zum Thema:

Die Nullserie des Trabant

Der treue Begleiter

Im Jahr 1954 beschloss das Politbüro der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED), einen Kleinwagen entwickeln zu lassen. Robust, einfach und preiswert sollte das Gefährt für die DDR-Bürger sein. Am 7. November 1957 wurde der erste Wagen der „Nullserie“des Trabant P 50 präsentiert. weiterlesen

Zionismus und frühe Auswanderung

„Man wird uns nicht in Ruhe lassen“

Seit Ende des 19. Jahrhunderts setzte sich bei Juden in West- und Osteuropa allmählich der Gedanke fest, dass es schlecht stand um ihre Chancen auf dauerhafte Integration. Vor diesem Hintergrund forderte der Journalist Theodor Herzl einen eigenen jüdischen Staat in Palästina. weiterlesen

Die Kibbuzim

Pioniere im Wüstensand

Bäuerliche Kollektivsiedlungen, 1918 gerade mal 29, bildeten das Herzstück der jüdischen Landwirtschaft in Palästina. Mutige Männer und Frauen stellten sich beim Aufbau dieser Kibbuzim dem harten Alltag in der kargen Landschaft. Ideologische Differenzen führten zur Spaltung der Bewegung. weiterlesen

Palästina nach dem Ersten Weltkrieg

Spielwiese der Kolonialmächte

Nach der Auflösung des Osmanisches Reichs zum Ende des Ersten Weltkriegs teilten sich die Kolonialmächte Frankreich und Großbritannien den Nahen Osten auf. Dies sollte für die Araber und Juden in Palästina weitreichende Folgen haben. weiterlesen

Die Gründung von Tel Aviv

Hafen der Freiheit

Als eine kleine Gartenstadt war das 1909 gegründete Tel Aviv bei Jaffa ursprünglich gedacht. Aber die neue jüdische Siedlung wuchs unter dem Druck der Einwanderung rasant. Schon bald spiegelte die Stadt die vielfältige europäisch-jüdische Kultur in der Emigration wider. weiterlesen

Berichte von Reisenden

„Der Kampf ums Dasein hat begonnen“

Die Besiedlung Palästinas durch zionistische Siedler weckte in den 1920er und 30er Jahren auch die Aufmerksamkeit deutschsprachiger Intellektueller, die hier ein soziales Experiment am Werk sahen. Es entstand eine Palästina-Reiseliteratur, die erstmals nicht mehr nur von den heiligen Stätten der Bibel erzählt. weiterlesen

Der Konflikt zwischen Juden und Arabern

Die Lunte brennt

Bereits vor dem Beginn der britischen Mandatszeit hatten sich die Beziehungen zwischen Arabern und jüdischen Siedlern merklich angespannt. In den 1920er und 30er Jahren entluden sich Feindseligkeit und Misstrauen immer öfter in Gewalt. weiterlesen

Forschung

Briefe aus der Klausur

Die Nonnen des Klosters Lüne nahmen um 1500 intensiv am geistlich-intellektuellen Leben teil, wie eine jetzt erschlossene Briefsammlung zeigt. weiterlesen

Forschung

Der „Türkentrank“ in Polen

Kaffeehäuser wurden seit dem 18. Jahrhundert zu Orten einer neuen, bürgerlichen Öffentlichkeit – auch in Polen? weiterlesen

Breschnews Entspannungspolitik

Virtuose des kurzen Drahts

Nach den von Unberechenbarkeit geprägten Jahren unter seinem Vorgänger Nikita Chruschtschow setzte Leonid Breschnew, der neue starke Mann der KPdSU, seit 1964 intern auf kollektive Führung. Außenpolitisch suchte er enge, aber informelle Kontakte zu den USA, Frankreich und Westdeutschland. Als Breschnew 1982 starb, war seine Politik gescheitert. weiterlesen

Verfolgung der "Zigeuner"

Anwalt des fahrenden Volks

Nach der Machtübernahme Hitlers 1933 verschärfte sich die Verfolgung der seit Jahrhunderten ausgegrenzten „Zigeuner“ in ganz Deutschland. Nur im kleinen, preußischen Steinhofen unterhalb der Hohenzollernburg widersetzte sich der „Sonnenwirt“ Julius Klink der NS-Politik und versuchte ein „Aufenthaltsrecht für Zigeuner“ zu erstreiten. weiterlesen

Museum: Kunstkammer Wien

Ein wunderbarer Spiegel des Kosmos

Die Preziosen in der Kunstkammer des Kunsthistorischen Museums in Wien zeugen nicht nur von kaiserlicher oder fürstlicher Sammelleidenschaft und Repräsentation. In ihnen soll sich im Kleinen die Fülle des Kosmos spiegeln, über den der Herrscher gebietet. weiterlesen

Hermann der Lahme

Das Jahrtausendgenie vom Bodensee

Ein genialer Geist, gefangen in einem gelähmten Körper: Die Parallelen zwischen dem Gelehrten Hermann von der Reichenau (1013 –1054) und dem heutigen Physiker Stephen Hawking liegen auf der Hand. Hermann war ein Multitalent, er trat als Wissenschaftler, Komponist und Dichter hervor. weiterlesen

Faszinierende Figuren: Sebastian Feydt über Hugo Hahn

„Menschenliebe und Klarheit“

Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Wissenschaft sprechen über historische Gestalten, die sie beeindruckt haben. In dieser Ausgabe: Sebastian Feydt, Pfarrer der Dresdner Frauenkirche, über den sächsischen Landesbischof und Nazi-Gegner Hugo Hahn. weiterlesen

DAMALS  01 / 2018

DAMALS Ausgabe 01/2018

Die Etrusker. Italiens erste Großmacht

zum Titelthema

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