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September 47 v. Chr.

„Veni, vidi, vici“

E

igentlich war Julius Caesar gerade sehr in Eile. Obwohl er seine wichtigsten Gegner im Bürgerkrieg, allen voran Pompeius, gerade besiegt hatte, formierten sich schon wieder neue Parteien gegen ihn. In Rom wartete man täglich auf seine Ankunft. Dennoch hatte es Caesar sich nicht nehmen lassen, einige Monate in Ägypten bei Kleopatra zu verbringen. Nun endlich hatte man ihn davon überzeugt, daß er so schnell wie möglich nach Rom zurückkehren müsse, wollte er seine eben so mühsam errungene Herrschaft nicht schon wieder verlieren.
Aber der Rückweg wurde in Syrien durch eine beunruhigende Nachricht unterbrochen. In Kleinasien hatten der pontische König Pharnakes die Wirren der römischen Bürgerkriege genutzt und einen beängstigenden Sieg errungen. Domitius, der Anführer der römischen Legionen, war geschlagen worden und geflohen. Pharnakes sollte bereits weit in römisches Gebiet vorgedrungen sein.
Caesar zögerte keine Minute. Mit drei seiner Legionen machte er sich sofort auf den Weg nach Kleinasien. Bei Zela traf er auf den Gegner und stellte e sofort seine Soldaten zum Kampf auf. Auch Pharnakes reagierte schnell, aber nicht schnell genug. Das Gefecht war in kürzester Zeit vorbei, der Sieg Caesars mehr als deutlich.
Caesar selbst war außerordentlich zufrieden. Die gesamte Angelegenheit war so rasch erledigt, daß er auf seinem Weg nach Rom kaum Zeit verloren hatte. In einem Brief an seinen Freund Matius soll er darum auch folgende Worte verwendet haben: "Veni, vidi, vici." (Ich kam, sah, siegte).

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DAMALS  06 / 2013

DAMALS Ausgabe 06/2013

200 Jahre Völkerschlacht

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