Quelle: Wikipedia / Fb78
Vier Teufel machen sich an einer Tierhaut zu schaffen, zwei vornehm gekleidete Frauen sind in ein Gespräch vertieft. Ein Kronleuchter mit drei Kreuzen daran soll andeuten, dass dieses seltsame Geschehen in einer Kirche stattfindet. In die Tierhaut ist ein Gedicht geschrieben, für das der Platz gerade noch ausreicht. Darin ist die Rede von „tvmben wibvn“, also „dummen Frauen“, und „was hie wirt plapla gesprochen vppigs in der wochvn“. Doch dieses sinnlose Geschwätz bleibt nicht ohne Folgen, sondern wird am Jüngsten Tag „für den richtvr braht“. Die Wandmalerei aus dem 14. Jahrhundert befindet sich in der Georgskirche von Oberzell auf der Insel Reichenau im Bodensee.
Unsere Frage: Auch wenn die Hintergründe dieser Darstellung heute der Erklärung bedürfen, ist das davon abgeleitete Sprichwort noch immer geläufig.