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DAMALS 08/2015

Die Frauen der Hohenzollern

Die Geschichte des Aufstiegs der Hohenzollern zu einer der bedeutendsten Dynastien Europas wird meist entlang den Biographien von Männern erzählt, von Kurfürsten, Königen und Kaisern. Doch die Frauen – Prinzessinnen, Gemahlinnen, Mütter, Witwen – trugen ebenfalls ihren Anteil bei. Sie nutzten die machtpolitischen Spielräume, die sich ihnen boten, oder sie betätigten sich als Förderinnen von Kunst, Kultur und Wissenschaft. Während einzelne, wie etwa Elisabeth Christine (unten), die Frau Friedrichs des Großen, sich selbst als hilflose Gefangene sahen, wagten es andere sogar, ihren Männern auf der politischen Bühne Konkurrenz zu machen. Das Titelthema greift einzelne beispielhafte Biographien aus verschiedenen Jahrhunderten auf.

Bild auf der Startseite: Wie eine Königin thront Elisabeth Charlotte in‧mitten der Szene, die der Maler Matthias Czwiczek um 1649 entwarf. Stehend links von ihr: Sohn Friedrich Wilhelm, der sich den Beinamen „Großer Kurfürst“ erwarb, und seine Frau Luise Henriette von Oranien. (Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Haus Hohenzollern, ehemals Hohenzollern-Museum / Foto: Jörg P. Anders)

Beiträge zum Thema:

Weibliche Rollen am Hof

Die Spielräume des „schwachen“ Geschlechts

An Fürstenhöfen der frühen Neuzeit hatte eine Frau durchaus eigene Handlungsspielräume – als Fürbitterin, Netzwerkerin, Kunstmäzenin, Beraterin oder Regentin konnte sie Herrschaft mitgestalten. weiterlesen

Aufstieg und Fall der Hohenzollern

Einmal Kaisertum und zurück

Den Hohenzollern war eine große Karriere vergönnt: Sie stiegen von einfachen Burggrafen zu den Trägern der deutschen Kaiserkrone auf. 1918 musste der Monarch allerdings der Republik weichen, und nach dem Zweiten Weltkrieg lösten die Sieger den Staat Preußen endgültig auf. weiterlesen

Anna von Preussen

Eine gute Partie

Anna von Preußen brachte riesige Territorien in die Hohenzollern-Dynastie ein. Bei der Durchsetzung ihrer Erbansprüche nahm sie das Heft selbst in die Hand. Ihr Gatte Johann Sigismund war von so viel politischem Eifer wenig begeistert. weiterlesen

Sophie Charlotte von Hannover

Eine Fürstin und ihr Musenhof

Die hannoversche Prinzessin Sophie Charlotte kam mit den Gepflogenheiten am Hof ihres Mannes Friedrich III./I. in Berlin nicht zurecht. Auf Schloss Lietzenburg (seit ihrem Tod Charlottenburg genannt) erschuf sie sich eine eigene Welt, in der sich alles um Wissenschaft, Kunst und vor allem Musik drehte. weiterlesen

DAMALS-Kooperation

Im Fokus: Die Rolle der Hohenzollern-Frauen

Die Sonderausstellung „Frauensache – Wie Brandenburg Preußen wurde“ der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg stellt erstmals die Bedeutung der Hohenzollerinnen – ihren Ehrgeiz, ihre Ziele, ihre Niederlagen und Erfolge – in den Mittelpunkt. Sie ist vom 22. August bis zum 22. November 2015 im Theaterbau von Schloss Charlottenburg zu sehen. weiterlesen

Augusta und Victoria

Zwei Kaiserinnen auf liberaler Mission

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts versuchten die beiden Kaisergemahlinnen Augusta (Wilhelm I.) und Victoria (Friedrich III.), liberales Gedankengut am preußischen Hof zu verbreiten. Bismarck war alarmiert, er witterte Verrat. weiterlesen

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