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DAMALS 06/2015

Germanicus - Rache für die Varusschlacht

14 n. Chr., fünf Jahre nach der katastrophalen Niederlage Roms in der Varusschlacht, startete Germanicus einen militärischen Gegenschlag. Der Widerstand der germanischen Stämme sollte endgültig gebrochen werden. Doch es gelang dem Spross der Kaiserfamilie nicht, eine Entscheidungsschlacht zu erzwingen. Archäologische Funde in Kalkriese, dem Ort der Varusschlacht, bestätigen allerdings, dass er – wie es die antiken Chronisten berichten – die Gefallenen der Varusschlacht bestatten ließ. Das Titelthema beleuchtet auch die Germanen näher. Wie waren die Stämme politisch organisiert? Warum tat sich die Weltmacht Rom so schwer, sie zu unterwerfen?

Bild auf der Startseite: Auf dem Sarkophag-Relief (um 190 n. Chr.) ist das Hauen und Stechen zwischen Römern und Germanen eindrücklich festgehalten. (BPK / Scala)

Beiträge zum Thema:

Der Schock der Niederlage

Die Vernichtung von drei römischen Legionen durch die Germanen im Jahr 9 n. Chr. brachte das Römische Reich kurzzeitig aus dem Tritt. Nun suchte man in Rom verzweifelt nach Strategien, wie eine weitere Eskalation in Germanien verhindert werden könnte. weiterlesen

Die Germanen

Roms streitbare Nachbarn

Für Julius Caesar lebten östlich des Rheins schlicht die „Germanen“. Eigentlich bildeten die verschiedenen renitenten Stämme aber keine kulturelle Einheit. Zu strategischen Bündnissen kam es erst durch die Auseinandersetzung mit Rom. weiterlesen

Die Feldzüge des Germanicus

Das Imperium schlägt zurück

Germanicus war keine 27 Jahre alt, als er den Oberbefehl über die acht Legionen am Rhein erhielt. Sein Name schien Programm zu sein: „Germanenbezwinger“. Dem Sprössling aus kaiserlichem Haus kam die Aufgabe zu, die Ehre Roms wiederherzustellen. weiterlesen

Germanicus im Orient

Das Ende eines Volkshelden

Germanicus war letztlich nicht die große Karriere vergönnt, die für ihn vorgesehen war. Bevor er sich in seinem neuen Einsatzgebiet, der Ostgrenze des Reichs, weitere Meriten erwerben konnte, starb er unter mysteriösen Umständen. weiterlesen

Museum und Park Kalkriese

Weltgeschichte im Osnabrücker Land

Im Museum und Park Kalkriese rekonstruieren Archäologen und
Historiker Stück für Stück eine berühmte Episode der Weltgeschichte: die Varusschlacht und ihre Folgen. weiterlesen

DAMALS-Kooperation

Neue Sonderausstellung: „Ich Germanicus“

Wie ging es weiter, nachdem germanische Stämme 9 n. Chr. im Gebiet des heutigen Niedersachsen drei römische Legionen unter ihrem Kommandanten Varus vernichtet hatten? Damit beschäftigt sich die Ausstellung „Ich Germanicus. Feldherr. Priester. Superstar“, die vom 20. Juni bis zum 1. November 2015 im Museum und Park Kalkriese (Bramsche, Kreis Osnabrück) zu sehen ist. weiterlesen

Arminius und Marbod

Krieg unter Germanen

Der Markomannenkönig Marbod war ein geschickter Taktierer und sah Rom – anders als sein Zeitgenosse Arminius – als Bündnispartner. Während der Varus-Bezwinger
Arminius letztlich am innergermanischen Zwist scheiterte, genoss Marbod seinen
Lebensabend im römischen Exil. weiterlesen

Interview

„Germanien war keineswegs reiner Urwald“

In Kalkriese, dem Ort der Varusschlacht, ist man sich inzwischen sicher, auch Zeugnisse der Feldzüge des Germanicus gefunden zu haben. Derzeit untersuchen die Archäologen den germanischen Siedlungsraum um das Schlachtfeld herum. Mit Dr. Susanne Wilbers-Rost, Leiterin der Abteilung Archäologie in Museum und Park Kalkriese, sprach DAMALS-Redakteur Dr. Armin Kübler. weiterlesen

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