Die in Athen gefundenen Frauenköpfe sind außergewöhnlich gut erhalten. (Deutsches Archäologisches Institut/Foto: J. Stroszeck)
ei Vorarbeiten zur Dokumentation eines Brunnens stießen Forscher des Deutschen Archäologischen Institutes (DAI) bei Grabungen auf dem Gelände des antiken Friedhofs Kerameikos in Athen auf die Marmorportraits zweier Frauen. Die außergewöhnlich gut erhaltenen Skulpturen stammen aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. und wurden offenbar mutwillig zerstört.
Die Portraits eines jungen Mädchens und einer jungen Frau gehörten einst zu Ehren- oder Grabstatuen, die vor dem Stadttor Athens, dem Diplyon, aufgestellt waren. Sie wurden abgeschlagen und durch einen gezielten Meißelhieb gespalten, bevor sie in den Brunnen geworfen wurden. Zu welchem Zeitpunkt die Zerstörung erfolgte, ist noch nicht geklärt.
...
weiterlesen
Eine Handschrift der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel war einst im Besitz des französischen Universalgelehrten Michel de Montaigne. Ingrid de Smet (University of Warwick) und Alain Legros (Université Francois-Rabelais) gelang der... weiterlesen
Das Imperium der Inka erstreckte sich über 5000 Kilometer von Kolumbien bis nach Chile und war damit das größte indigene Reich, das jemals auf amerikanischem Boden erschaffen wurde. In der... weiterlesen
Der Heidelberger Katechismus ist die bedeutendste Bekentnisschrift der reformierten Kirche. Er wurde 1563 als Unterrichts- und Gebetbuch für Kirche und Schule von Kurfürst Friedrich III. von der Pfalz in Auftrag... weiterlesen
Einem internationalen Forscherteam unter Beteiligung der Staatssammlung für Anthropologie und Paläoanatomie München gelang es erstmals, DNA des Pestbakteriums Yersinia pestis aus Skeletten des 6. Jahrhunderts n. Chr. zu isolieren. Damit... weiterlesen
Wanderarbeit ist ein Thema von ungebrochener Aktualität, aber auch tiefen Wurzeln in der Geschichte. Die Sonderausstellung „Wanderarbeit: Mensch - Mobilität – Migration“ des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) im Ziegeleimuseum Lage beschäftigt... weiterlesen