Tatortkoffer nach Hans Gross. (Hans Gross Kriminalmuseum, Universitätsmuseen der Karl-Franzens-Universität Graz)
er österreichische Kriminalist und Untersuchungsrichter Hans Gross ist als Begründer der Kriminalistik, als quasi personifizierter Sherlock Holmes, in die Geschichte eingegangen. Sein Werk „Handbuch der Kriminalistik“ wurde zum Klassiker und nachweislich vom Holmes-Erfinder wie auch von Franz Kafka rezipiert. Gleichzeitig war Gross jedoch auch Anhänger einer biologistischen Kriminologie, die von „normalen“ und „degenerierten“ Menschen ausging. Für Letztere empfahl Gross die Deportation in Strafkolonien.
Eine Ausstellung im Kleist-Museum in Frankfurt an der Oder widmet sich den „Spuren des Dr. Gross“ (Faberstraße 7, Tel. +49 (0)335 531155; bis zum
14. Juli). In fünf Schauräumen werden die Biographie, ...
weiterlesen
Am Fuß des Karmelenbergs bei Ochtendung im Kreis Mayen-Koblenz liegt eine bedeutende eisenzeitliche Wall- und Grabenanlage, die als Heiligtum diente und im Zusammenhang mit nahen Grabhügelfeldern steht. Seit der späten... weiterlesen
Der Main und seine Geschichte sind das Thema der Bayerischen Landesausstellung, die noch bis zum 13. Oktober in der Kunsthalle Schweinfurt (Rüfferstraße 4, Tel. +49 (0)9721 514734) zu sehen sein... weiterlesen
Die Kasseler Wissenschaftlerin Stephanie Zehnle begibt sich im Zuge des Forschungsprojektes „Leopardenmänner. Ein translokales Gewaltphänomen in der kolonialen Phase Afrikas“ auf die Spuren einer als „Leopardenmorde“ bekannten Mordserie. Zwischen 1850... weiterlesen
Bei Vorarbeiten zur Dokumentation eines Brunnens stießen Forscher des Deutschen Archäologischen Institutes (DAI) bei Grabungen auf dem Gelände des antiken Friedhofs Kerameikos in Athen auf die Marmorportraits zweier Frauen. Die... weiterlesen
Eine Handschrift der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel war einst im Besitz des französischen Universalgelehrten Michel de Montaigne. Ingrid de Smet (University of Warwick) und Alain Legros (Université Francois-Rabelais) gelang der... weiterlesen