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Bonn

Erfolgsgeschichte der „weißen Mönche"

Erstmals außerhalb von Schweden zu sehen: das von den Nonnen des Skoklosters gefertigte Grabtuch des Holmger Knutsson aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. (The Swedish History Museum / Foto: Gabriel Hildebrand)

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ie Zisterzienser gehören zu den bedeutendsten Orden des Mittelalters. Vom späten 11. bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts gründeten die Mönche mit den weißen Kutten über 650 Klöster - ein Netzwerk, das ganz Europa durchdrang.Das LVR-LandesMuseum widmet der Geschichte des Ordens noch bis zum 28. Januar 2018 eine Ausstellung mit dem Titel „Die Zisterzienser. Das Europa der Klöster".

Die Schau beleuchtet die Ursprünge, Entwicklungen und Strukturen des Ordens während seiner mittelalterlichen Blütezeit. Zugleich wird das Verhältnis der Klöster zu den weltlichen Herrschern ihrer Zeit thematisiert. Unter den rund 150 Objekten finden sich sowohl Gemälde, Skulpturen und Architekturmodelle als auch Alltagsgegenstände, die das Leben in den Zisterzienserklöstern beleuchten. Zeugnisse der mittelalterlichen Buchkunst und aufwendig geschmückte Handschriften werden im Original präsentiert.

Zu den Höhepunkten zählt die aus dem Pariser Louvre angereiste Madonna aus Kloster Eberbach. Aus dem Nationalmuseum Stockholm stammt das Grabtuch des Holmger Knutsson, das erstmals außerhalb Schwedens zu sehen ist. Der Begleitband ist im Konrad Theiss Verlag, Darmstadt, erschienen.

31.08.2017, Quelle: Redaktion DAMALS

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