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München

Pionier der Alpenfotografie gewürdigt

Dokument einer vergangenen Zeit: der Aletsch-Gletscher in den Berner Alpen (Foto von Adolphe Braun, um 1870). (Münchner Stadtmuseum)

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er französische Fotograf Adolphe Braun gehört zu den wichtigsten Fotografen im Europa des 19. Jahrhunderts. Nicht nur seine Blumenstillleben, die er 1855 auf der Pariser Weltausstellung präsentierte, sondern vor allem die Alpenfotografie begründete sein Ansehen. Waghalsige Expeditionen führten ihn in die Schweizer Berge, wo ihm so eindrucksvolle Aufnahmen gelangen, dass sich führende Maler wie Gustave Courbet oder Rosa Bonheur von ihnen inspirieren ließen. Heute sind die Bilder wichtige Dokumente angesichts einer sich dramatisch verändernden Bergwelt.
Eine umfangreiche Ausstellung im Münchner Stadtmuseum würdigt Adolphe Braun noch bis zum 21. Januar 2018 mit 400 Originalfotografien und 20 Gemälden internationaler Künstler. Das Stadtmuseum kann dabei vor allem auf seine umfangreiche Sammlung zurückgreifen.

In zwölf thematischen Abteilungen wird Brauns Bilderwelt in den Kontext der Künste seiner Zeit gerückt. So entdeckte Braun etwa die malerische Wirkung der Unschärfe auch für seine Tieraufnahmen. Brauns Jagdstillleben wiederum nutzte der amerikanische Maler William Harnett für seine Bilder, die in den USA Furore machten. 1885 avancierte Braun zum offiziellen Fotografen des Louvre in Paris. Zur Ausstellung ist ein Katalog im Schirmer/Mosel Verlag, München, erschienen.

30.10.2017, Quelle: Redaktion DAMALS

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